Arbeits-Tipps

Rasenpflege

Rasenpflege

Rasenmäher
Ein gepflegter Rasen gilt als Vorliebe vieler Hobbygärtner. Es muss keine eintönige, langweilige Grünfläche sein, sondern kann neben Blumenbeeten und Büschen eine beruhigende Wirkung haben. Als Spielplatz im Garten übt der Rasen auf Kinder einen besonderen Reiz aus. Insbesondere bei der Neuanlage des Gartens kann mit Rasenflächen interessant gestaltet werden. Ob lebhaftes oder streng geometrisches Grün, ob großflächig oder auf kleinstem Raum, eine Rasenfläche kann fast überall angelegt werden. Hochwertiges Saatgut und eine große Auswahl an Pflegegeräten stehen Ihnen heute zur Verfügung.

  • Saatgut für den Rasen
  • Rasen einsäen
  • Rasen mähen
  • Rasen düngen
  • Vertikutieren

 

Das richtige Saatgut für Ihren Rasen

Grundsätzlich sollten Sie sich immer für die beste Qualität entscheiden. Billige Rasenmischungen führen oftmals nicht zum gewünschten Ergebnis. Eine Rasenmischung besteht immer aus mehreren Grassorten. Man unterscheidet zwischen schmalblättrigen und breitblättrigen Gräsern. Feine Gräser sind zwar optisch die attraktiveren, aber nicht belastbar. In heutigen, hochwertigen Rasenmischungen werden breitblättrige Grassorten verwendet. Sie bilden dichte Horste und haben kräftige Wurzeln. Sie wachsen eher in die Breite statt in die Höhe und haben dadurch auch einen niedrigeren Schnittgutanfall. Beim Saatgut unterscheidet man zwischen:

Zierrasen
Er braucht viel Pflege und ist vergleichbar mit dem sog. „feinen englischen Rasen“. Er besteht hauptsächlich aus Strauß- und Schwingelgräsern.

Gebrauchsrasen
Dieser Vielzweckrasen ist in den meisten Fällen für den Hausgarten geeignet. Er ist strapazierbar und übersteht auch so manches Ballspiel. In ihm sind Rasenweide-, Rispen- und Schwingelgräser gemischt.

Sportrasen
Für den harten Einsatz auf Fußballplätzen und Stadien wird diese Mischung verwendet.

Schattenrasen
Problemzonen mit weniger Sonnenlicht benötigen den Schattenrasen.

Reparaturmischungen
Zum Ausbessern von ramponierten Rasenflächen können Reparaturmischungen ohne vorheriges Umgraben verwendet werden.

Rasen einsäen

Rasen kann auf fast allen Böden angelegt werden. Ideal ist eine Mutterbodendecke von 15-20 cm. Bei schweren, lehmigen Böden wird viel Wasser gespeichert und die Gräser „ertrinken“ regelrecht. Hier kann der Boden mit einer Zugabe von feinem Quarzsand (2-3 m3 auf 100 m2) gelockert werden. Ist das Gegenteil vorhanden, d. h. ein leichter Sandboden, kann mit Torfzugabe (1-2 Ballen pro 100 m2), Rindenhumus oder Komposterde ein zu schnelles austrocknen verhindert werden. Ideale Vorraussetzungen sind vorhanden, wenn der pH-Wert zwischen 5.5 und 7 liegt. Zur Prüfung dieses Wertes erhalten Sie bei uns entsprechende Teststäbchen. Hier die wichtigsten Arbeitsschritte beim Einsäen des Rasens:

Einsatz des Kultivators
Etwa 4 Wochen vor dem Einsäen wird die Erde mit einem Kultivator gelockert und Steine und Wurzelreste entfernt. Anschließend wird die Fläche mit einem Rechen diagonal und über kreuz eingeebnet.

Gartenwalze
Mit einer Gartenwalze wird die Oberfläche in zwei Richtungen gewalzt. Bringen Sie rechtzeitig (mindestens eine Woche vor dem Einsäen) noch einen Dünger auf, um der Saat zu einem guten Start zu verhelfen. Das Saatgut nun mit einem Streuwagen gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Wenn Sie den Grassamen mit feinkörnigem Sand vermischen, lässt sich ein gleichmäßigeres Verteilen erreichen. Nach der Aussaat wird der Grassamen leicht eingeharkt und mit der Gartenwalze oder Trittbrettern angedrückt.

Rechen
Anschließend wird die Fläche mit einem Rechen diagonal und über kreuz eingeebnet.


Aussaat mit einem Streuwagen
Das Saatgut nun mit einem Streuwagen gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Wenn Sie den Grassamen mit feinkörnigem Sand vermischen, lässt sich ein gleichmäßigeres Verteilen erreichen. Nach der Aussaat wird der Grassamen leicht eingeharkt und mit der Gartenwalze oder Trittbrettern angedrückt.

 Nun muss die Fläche feucht gehalten werden. Verwenden Sie hierzu einen Regner, der das Wasser gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Das Beregnen erfolgt am besten in den frühen Abendstunden, wenn das Wasser nicht mehr durch die Sonneneinstrahlung verdunstet. Wenn die Grashalme eine Höhe von 8-10 cm haben, wird zum erstenmal gemäht.